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Braukunst
Nicht umsonst spricht der Volksmund von der "Braukunst" wenn er eigentlich das traditionelle Handwerk des Brauens meint. Zwar sind die fachlichen und handwerklichen Fähigkeiten der Mitarbeiter ebenso notwendig wie heutzutage der Einsatz modernster Technik sowie der Verarbeitung der besten Rohstoffe. Der Unterschied zwischen einem Bier und einem Spitzenbier liegt jedoch in der persönlichen Fertigkeit des Braumeisters. Dass die Schloßbrauerei seit Generationen die besten Braumeister beschäftigt, davon zeugen nicht zuletzt die zahlreichen Auszeichnungen durch die DLG.

Rohstoffe
Die Schlossbrauerei hat das Glück, besonders geeignetes und reines Brauwasser aus dem eigenen Tiefbrunnen fördern zu können. Alle weiteren Rohstoffe (Malz und Hopfen) bezieht die Brauerei von bekannten Lieferanten und Erzeugern aus dem süddeutschen Raum. Über viele Jahre hinweg wurde eine vertrauensvolle Beziehung zu den Erzeugern und Lieferanten aufgebaut. Darüber hinaus unterliegen Qualität und Herkunft der Zutaten einer ständigen sorgfältigen Prüfung. Durch eine Vielzahl von Proben wird dieser Prozess bis hin zum Ablauf der Mindesthaltbarkeit des Bieres ständig begleitend sichergestellt.

Herstellung
Im Sudhaus der Brauerei werden nach dem Schroten die Rohstoffe Malz und Brauwasser im Maischbottich miteinander vermengt. Unter Rühren und Einhaltung verschiedener Temperaturstufen entsteht die sogenannte Maische. Um die Inhaltsstoffe des Malzes zu lösen, werden unter Hitzeeinwirkung die Enzyme des Korns aktiviert. Es wird unter anderem die Gerstenmalz- und Weizenmalzstärke des Korns in Malzzucker umgewandelt. Die nicht wasserlöslichen Bestandteile des Malzes werden danach im Läuterbottich abgetrennt. Dies sind die sog. "Treber", ein sehr eiweiß- und nährstoffreiches Nebenprodukt, welches von den Landwirten der Umgebung gerne zur Weiterverarbeitung genutzt wird.

Der flüssige Teil - die "Würze" - wird in der Würzepfanne ca. 70 - 80 Minuten gekocht. Während dieser Kochphase werden 2 - 3 Hopfengaben verabreicht. Der Hopfen bringt die sogenannten Bitter- und Aromastoffe in die Würze, die dem Bier später seinen aromatischen, leicht bitteren, feinen Geschmack verleihen.

Nach der Entfernung von Hopfen- und Eiweißrückständen im Whirlpool, wird die Würze auf die Temperatur von 8 bis 11°C abgekühlt und gelangt in den Gärtank. Dort wird die Würze mit frischer Hefe vermischt. Die Hauptgärung beginnt und es entstehen Kohlensäure und Alkohol. Nach 5 bis 7 Tagen Gärung wird das nun entstandene Jungbier in den Lagerkeller in spezielle Lagertanks geschlaucht, wo es in einer 6-8wöchigen Reifezeit bei 0 - 3°C den vorgesehenen Kohlensäuregehalt, den Geschmack und das typische Aroma erhält.

Nach der Lagerung der untergärigen Biere folgt die Filtration.Alle naturtrüben Sorten überspringen den Schritt der Filtration und gelangen direkt zur Abfüllung.








Die filtrierten Biere gelangen klar, rein und frisch in unsere brandneue, hochmoderne Abfüllanlage. In umweltschonenden Mehrwegflaschen oder in Fässern liefern wir schnell und auf kurzen Wegen zum Handel und in die Gastronomie, oder über unseren Heimdienst direkt zu Ihnen frisch und frei ins Haus.
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